Willkommen beim Blog Pferdemensch

Ein Blog aus der Sicht eines Pferdes.

Willkommen beim Blog Pferdemensch

Ein Blog aus der Sicht eines Pferdes.

Willkommen beim Blog Pferdemensch

Ein Blog aus der Sicht eines Pferdes.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Paulis Aussicht in ihrem Stall

Heute möchte ich euch zeigen, welche Aussicht Pauli morgens hat, wenn sie in ihrem Offenstall umherstiefelt. Nicht dass sie das gross interessieren würde. Hauptsache sie kriegt ihr Futter und ihr Heu pünktlich. Aber für uns Einsteller ist es doch ein ganz schöner Nebeneffekt, dass uns morgens solch schöne Stimmungen beschert werden. Leider blieb uns ein Ausritt in dieser Stimmung verwehrt, denn die Arbeit rief.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Winter(zeit) ist da


Pünktlich zur Winterzeit-Umstellung hat auch der Schnee Einzug gehalten bei uns. Dies führte dazu, dasss Pauli und ich am Sonntag unseren ersten Schnee-Ausritt für diesen Winter unternahmen.
Ich konnte vollständig auf die Hufschuhe verzichten da alles schneebedeckt war. Pauli hatte guten Halt barhuf und es gab keine Stollen.
Als Pauli noch beschlagen war, brachte uns der erste Schnee immer unnötig viel Komplikationen ein, bis Paulis Winterbereifung komplett war. Ich musste dann frühmorgens in den Stall, da Pauli meistens mit Eifer auf dem Paddock herumtollte und mit den Eisen hohe Stollen bekam. Dies kann sehr gefährlich werden. Also sofort los und Gummi-Einlagen (wir nennen dies "Kitt", ich weiss nicht wie das bei euch heisst) reinmontiert. Dann noch kleine Mordax-Stollen eingeschraubt und fertig war die Winterbereifung und Ausritten oder Paulis Herumtollen auf dem Paddock stand nichts mehr im Wege.
Heute, sprich jetzt wo Pauli barhuf ist, war das viel relaxter. Ich habe einen zusätzlichen Satz mit gestollten Hufschuhen. Ansonsten bleibt Pauli barhuf und watschelt vergnügt im Offenstall umher. Ganz schön easy.
Nun ja, zurück zu unserem Winterausritt vom Sonntag. Leider hatte es zuwenig Schnee für wirklich tolle Galopps. Ich bin da eher vorsichtig, eine Zerrung ist immer schnell geholt. Deswegen galoppieren wir nur, wenn wir wissen wie der Untergrund ist, oder wirklich viel Schnee liegt. Unsere Strecke reichte nur für einen kurzen Galopp. Diesen genossen wir dafür umso mehr.
In der Nacht auf Montag hat es nochmals kräftig geschneit und ich bin sicher, dass gestern morgen perfekte Wintergalopps drin waren, aber leider musste frau arbeiten.

Freitag, 19. Oktober 2012

Loreen erzählt: Ein pferdiges Wochenende steht bevor

Nun ist Freitag. Der Tag an dem 100% arbeitende Pferdebesitzer tief durchschnaufen. Endlich wieder Zeit um Hotties Pelz schön zu putzen, lange Ausritte bei Tageslicht zu unternehmen und viel Zeit mit dem Vierbeiner zu verbringen.

Ich habe mich entschlossen, heute mal wieder eine Reitstunde auf dem heimischen Platz zu vereinbaren und freue mich riesig darauf. Nach dem Pauli lange Zeit Urlaub hatte, bedingt durch die Barhufumstellung, ist heute mal wieder der Zeitpunkt etwas an unserer Form zu feilen.

Morgen gehen wir dann das schöne Herbstwetter geniessen bei einem Spaziergang zusammen mit Goldy. Und weil es das Wetter zulässt, darf Pauli natürlich auch noch auf die Koppel.

Hach Wochenenden sind einfach schön, und speziell wenn Petrus uns solch schöne Herbsttage beschert. Ein pferdiges Wochenende wünschen wir euch allen.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Pauli barhuf unterwegs - auf leisen Sohlen

In letzter Zeit wurde es ruhig um Pauli und mich. Nun, wir hatten viel zu tun. Pauli hat im Juni in einen Offenstall gezügelt. Ausserdem stand uns beiden die  Erfahrung einer Barhuf-Umstellung an, mit allem was dazugehört. Von anfänglichem unbeschwertem Hochgefühl bis hin zur späteren Fühligkeit und dem Ausmessen von Hufschuhen, haben wir alles mitgemacht. Glücklicherweise gibt es in Paulis Offenstall unterschiedliche Bodenarten, so dass sie sich relativ rasch umgewöhnt hat. Wir waren aber trotzdem oft gemeinsam zu Fuss unterwegs.
Die Hufpflegerin kam während der Anfangsphase jede dritte Woche und half so mit, dass die Hüfchen in die neue Form gebügelt wurden. Anfangs hatte ich Hufschuhe gemietet, weil sich die Hufform in der ersten Zeit stark veränderte und es sich nicht gelohnt hätte Hufschuhe hierfür zu kaufen. Seit einiger Zeit besitzt Pauli aber nun 4 Stück Easyboot Glove Backcountry, die perfekt passen und erst noch einfach anzuziehen sind.

Ich muss ehrlich gestehen, ich scheute lange Zeit den Wechsel auf Barhuf wie der Teufel das Weihwasser. Eine Freundin von mir hatte vor einigen Jahren welche und hatte immer ewig lange, bis sie diese am Huf montiert hatte. Vor dem Ausreiten stand ich jeweils geputzt und gestriegelt mit Pauli daneben und wartete und wartete. Mir kam das Anziehen immer so mühsam und zeitraubend vor.
Seit ich mich aber mehr damit auseinandergesetzt habe, bemerkte ich was man einem Pferd mit einem Beschlag eigentlich alles nimmt.
Ganz nebenbei bemerkte ich auch, dass sich Hufschuhe weiterentwickelt haben und nicht mehr so mühselig anzuziehen sind, wie ich diese in Erinnerung hatte.
J
Ich bin nun froh, dass wir die Anfangszeit so gut überstanden haben und freue mich auf weitere Stunden auf leisen Sohlen.

Dienstag, 17. Juli 2012

Pauli erzählt aus pferdiger Sicht vom Stallwechsel: Alles wird gut!

Meine beste Pferdefreundin Goldy und ich sind in ein neues Zuhause gezogen. Wir mussten schon früh morgens in die rollende Kiste (Anmerkung Loreen: Pferdeanhänger) steigen und durften dann kurze Zeit später wieder raus. Wir sind am neuen Ort angekommen. Es ist alles anders, das Wasser schmeckt anders, das Gras ist anders und es gibt da neue Freunde, Die sind aber viel kleiner als ich und riechen auch ganz anders (Anmerkung Loreen: Ponys). Wir haben viel Platz für uns. Zuerst haben wir zusammen mit den Menschenfreunden alles erkundet.

Später frühstückten wir unser Heu. Das fand ich aber sooo langweilig, dass ich selber auf Erkundungstour ging. Ich konnte einfach nicht stillstehen und futtern, schliesslich hatte ich später noch genügend Zeit dazu. Mit meiner neugierigen Art ging ich Goldy wohl ziemlich aufs Fell, sie wollte ihre Ruhe haben und ich Jungspund inspizierte jeden Ecken.
Mittlerweile leben wir seit bald drei Wochen im neuen Zuhause und es ist wunderschön. Wir haben viel Platz und können den ganzen Tag umher streifen.
Goldy und ich kommen ganz gut miteinander aus. Aber Goldy ist der Boss und ich bin auch ganz froh darüber.

Freitag, 29. Juni 2012

Loreen erzählt: These boots.....


Den heutigen Blogeintrag möchte ich unseren geliebten Boots widmen. Ein richtiges Neuzeit-Cowgirl fühlt sich in Westernboots einfach am wohlsten. Wenn ich in meine Justin Boots schlüpfe, weiss ich dass der Feierabend begonnen hat. Die Boots entsprechen unserem Hobby, sind praktisch, begleiten uns über längere Zeit und spiegeln den Way of Life eines Westernreiters. Der Laufkomfort in meinen Justin Boots ist sensationell und selbst bei den allerersten Tragestunden der neuen Stiefel, trug ich keine einzige Blase davon.
Cowboyboots sind, neben Blue Jeans sicherlich der berühmteste Mode-Export aus Amerika. Doch wie ist es überhaupt dazu gekommen?

Reiter haben sich schon seit jeher auf gutes Schuhwerk verlassen müssen. Während früher die Boots reine "Gebrauchsstiefel" waren, werden sie heute überwiegend in der Freizeit getragen. Ob nun für Line-Dance, Westernreiterei, Motorradfahren oder als tolles Mode-Accessoire. Überall finden sich Cowboyboots heute.
Mitte des 17. Jahrhunderts, als Nordamerikas Westen besiedelt wurde, gründeten die Viehzüchter Ranches in der Prärie. Die Städte wollten mit Fleisch und Leder versorgt sein. Das Vieh wurde über grosse Gebiete getrieben. Mit den cattle trails wurde der Berufsstand des Cowboys geboren.
Sie waren vor allem sehr hart arbeitende Saisonkräfte und wanderten von Ranch zu Ranch. Ihre wertvollsten Besitztümer, neben ihrem Pferd, dem Hut und dem Sattel, waren die so genannten Work-Boots. So zeigten sie den Stolz auf ihren Berufsstand.
Die Work-Boots waren meist handgearbeitete Einzelstücke, hatten aber wenig mit dem Aussehen der heutigen Boots gemein. Sie hatten Schäfte, die bis über die Knie reichten.
Später, als die Steigbügel schmaler wurden, wurden die Stiefel feiner. Im Jahr 1875, kam die so genannte Cowboy-Mode in Trend.

Es gab plötzlich Westernstiefel aus verschiedenen Lederarten, mit verschiedenen Farben und genähten Applikationen. Als dann um 1920 Hollywood den Mythos Cowboy entdeckte, änderte sich die Mode erneut. In Amerika galten Cowboystiefel als ständiges Modeacessoire. Nicht so in Europa. Erst durch Filme, Schauspieler und Musiker schwappte die Boot-Welle auch nach Europa über.
Heute gibt es überall Boots in diversen Sorten, Farben und Ledervariationen…. Und ich bin froh darüber. Mein eines Paar ist in flottem Türkis gehalten, das andere Paar in klassischer Braun-Schwarz Kombination.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Loreen erzählt: Stallsuche

Ja. der letzte Blogeintrag liegt lange Zeit zurück. Der Grund: Ich war auf Stallsuche. Jeder, der in einer stalltechnisch dünn belegten Region wohnt, kann sich vielleicht vorstellen wie schwer dieses Unterfangen ist.
Es ist ein wenig wie bei einer Wohnungssuche. Man will das Optimum finden, muss Kompromisse machen und doch einen geeigneten Mittelweg für Hottie und Reiter finden.
So ein Stallwechsel ist schliesslich kein Pappenstiel und will gut überlegt sein.
Die Stallsuche bin ich ziemlich strukturiert angegangen. Eine Soll-Kriterien Liste wurde erstellt und eine solche mit Nice-to have Kriterien. Ein absolutes Must für Paulis neuen Stall sind genügend Weide- und Auslaufflächen. Sie ist sich eine Auslaufboxe gewohnt und ich würde dies nie ändern wollen. Darum schieden Ställe mit reinen Innenboxen schon mal aus. Im jetzigen Stall hatte ich eine Reithalle, war aber künftig bereit darauf zu verzichten. Ein Reitplatz würde genügen. Eine Reithalle in näherer Umgebung in Reitdistanz wäre nice to have. Der Anfahrtsweg für meine täglichen Besuche sollte ausserdem nicht zu weit sein und mit meinem Arbeitsweg harmonieren. Diese und weitere Kriterien steuerten meine Stallsuche. Vieles habe ich angeschaut und letztendlich bin ich an das Richtige herangekommen:
Pauli zieht in einen Offenstall mit vielen Weiden und Auslauf. Und es gibt sogar einen Reitplatz. Ein Wald mit Reitwegen liegt nahe und sogar eine Halle in angemessener Distanz. Ein echter Glücksgriff also.
Ich bin gespannt wie es Pauli macht und werde euch auf dem Laufenden halten.

Share

Twitter Delicious Facebook Digg Stumbleupon Favorites More